Die Frage nach der Bildanzahl klingt einfach, lässt sich aber nicht sinnvoll ohne Verwendungszweck beantworten. Zehn präzise Motive können für eine kleine Landingpage ausreichen. Für Website, Recruiting, Presse und mehrere Monate Social Media braucht ein Unternehmen ein breiteres System.
Nach Anwendungen statt nach Dateien planen
Eine sinnvolle Motivplanung unterscheidet beispielsweise:
- Hauptmotive für Start- und Leistungsseiten,
- Porträts von Geschäftsführung und Team,
- reale Arbeitssituationen,
- Standort, Räume und Außenansicht,
- Produkte oder Leistungsdetails,
- Hochformate für soziale Netzwerke,
- neutrale Pressebilder,
- Motive mit freier Fläche für Gestaltung.
Varianten sind nicht automatisch Wiederholungen
Ein weiter Raumeindruck, eine mittlere Arbeitssituation und ein enger Detailausschnitt können denselben Vorgang zeigen, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Ebenso benötigt ein Motiv oft Quer-, Hoch- und quadratische Varianten.
Deshalb ist die Zahl der finalen Dateien weniger aussagekräftig als die Frage, welche Kommunikationsflächen zuverlässig abgedeckt werden.
Auswahl vor dem Termin begrenzen
Vor jedem Projekt werden Umfang, Bildanzahl, Bearbeitung und Zusatzleistungen im Angebot festgelegt. Nach dem Termin liegt die Auswahl in einer privaten Galerie im Kundenportal. Zusätzliche Motive aus derselben Produktion können nach den veröffentlichten Sätzen unter Preise ergänzt werden.
So bleibt die Produktion kalkulierbar und das Unternehmen erhält nicht möglichst viele ähnliche Aufnahmen, sondern eine Serie mit klaren Aufgaben.

