Terrasse des Weidenhofs mit weißen Sonnenschirmen auf der Zeil, davor der breite Platz mit Passanten

Weidenhof Frankfurt: Restaurant und Terrasse auf der Zeil

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Der Weidenhof liegt direkt auf der Zeil. Die Einkaufsstraße ist damit nicht nur die Adresse, sondern Teil des Betriebs: Die Terrasse steht mitten im öffentlichen Raum, und wer dort sitzt, sitzt in der Innenstadt.

Die Bildstrecken zeigen deshalb beides — den Platz vor dem Haus und die Räume dahinter. Dazu kommen die Speisen aus zwei Produktionen: deftige warme Küche in der einen, Kuchen und Waffeln in der anderen.

Für die Terrasse braucht es Abstand

Die Außenaufnahme ist bewusst aus einiger Entfernung entstanden. Der freie Platz vor den Tischen gehört ins Bild: Er macht die Größe der Terrasse verständlich und zeigt, wie viel von der Straße der Betrieb einnimmt.

Nah herangegangen wäre daraus eine Reihe Stühle geworden, wie sie überall steht. Der Abstand ist hier die Information.

Passanten bleiben im Bild und werden nicht abgewartet. Eine menschenleere Einkaufsstraße erklärt die Lage schlechter als eine belebte — sie sieht nach Sonntagmorgen aus, nicht nach Innenstadt.

Fassade des Weidenhofs mit Markise und Terrasse auf der Zeil, davor Passanten auf dem Platz
Die Fassade mit dem Platz davor: erst der Abstand zeigt die Größe.Weidenhof, Zeil

Innen: Holz, Fensterfront und ein Blick nach draußen

Der Gastraum arbeitet mit massiven Holztischen und Sitzbänken. Fotografiert ist er entlang der Fensterfront, sodass das Tageslicht von der Seite kommt und die Straße im Hintergrund erkennbar bleibt.

Das ist wichtiger, als es klingt: Ein Innenraum ohne Fenster könnte in jeder Stadt stehen. Sobald die Zeil im Anschnitt sichtbar ist, ist das Bild nicht mehr austauschbar.

Im Wintergarten mit den hellen Korbstühlen wird derselbe Gedanke weitergeführt — dort ist die Grenze zwischen drinnen und draußen ohnehin nur eine Glasscheibe.

Wintergarten mit hellen Korbstühlen und Holztischen, dahinter die Fensterfront zur Zeil
Im Wintergarten trennt nur Glas den Gast von der Einkaufsstraße.Weidenhof, Zeil

Deftige Küche braucht die Aufsicht

Die warmen Gerichte sind aus erhöhter Perspektive fotografiert: Haxe mit Bratkartoffeln und Kraut, Falafel und Hummus auf länglichen Tellern, Salat mit Brotkorb und Wein daneben.

Bei üppig belegten Tellern ist das die richtige Entscheidung. Von der Seite verdeckt die vorderste Beilage die hinterste, und die Menge, die den Reiz ausmacht, verschwindet. Von schräg oben liegen alle Komponenten nebeneinander.

Der Holztisch bleibt dabei sichtbar. Er ist warm, hat Struktur und passt farblich zu Bratkartoffeln und Sauce — ein neutraler Untergrund hätte hier nichts gewonnen.

Fleischgericht mit Bratkartoffeln, Sauerkraut, Karotten und einem Bier auf einem Holztisch, von oben
Von schräg oben liegt jede Beilage frei — von der Seite verdeckt sie sich selbst.Weidenhof, Frankfurt

Aus beiden Produktionen

Falafel, Hummus und Fladenbrot auf länglichen Tellern, von oben auf einem Holztisch
Auch die vegetarische Karte liegt in derselben Perspektive.Weidenhof, Frankfurt
Waffeln mit Kirschen und Vanillesauce auf einem weißen Teller auf einem Holztisch
Aus der älteren Produktion: Kuchen und Waffeln für den Nachmittag.Weidenhof, Zeil

Standort als Teil des Angebots

Bei einem Haus in dieser Lage wäre eine Bildstrecke ohne Straße unvollständig. Die Zeil ist der Grund, warum jemand zufällig hereinkommt, und sie ist der Unterschied zu einem Restaurant in einer Seitenstraße.

Deshalb dürfen Passanten im Bild sein, deshalb steht die Kamera für die Außenaufnahme weit weg, und deshalb bleibt in den Innenaufnahmen die Fensterfront sichtbar. Der Betrieb hört an der Tür nicht auf.

Beispielbild: Restaurant- und GastronomiefotografiePassende LeistungRestaurant- und Gastronomiefotografie