Trainingsraum von Studio Tuesday in Frankfurt: mehrere Pilates-Reformer in einer Reihe, Glasbausteinwand und offene Lüftungsrohre unter der Betondecke

Ein Produktionstag, Content für mehrere Monate

Veröffentlicht am

Viele Unternehmen benötigen regelmäßig neue Bilder, organisieren dafür aber jedes Mal einen separaten Termin. Das kostet Abstimmung, unterbricht den Arbeitsalltag und führt häufig zu uneinheitlichem Material. Mit einer geplanten Content-Produktion lässt sich an einem Tag eine zusammenhängende Bibliothek für mehrere Kanäle erstellen.

Der wichtigste Schritt passiert vor dem Termin: Benötigt werden keine möglichst vielen Bilder, sondern die richtigen Motive in den passenden Formaten.

Erst die Kanäle, dann die Motivliste

Website, LinkedIn, Pressearbeit und Recruiting stellen unterschiedliche Anforderungen. Eine Startseite braucht oft ein breites Motiv mit freier Fläche. LinkedIn funktioniert mit näheren, direkten Situationen. Pressebilder müssen Personen und Anlass eindeutig zeigen. Recruiting benötigt echte Einblicke in Arbeitsumgebung und Zusammenarbeit.

Eine sinnvolle Planung kann folgende Gruppen enthalten:

  • Unternehmen und Standort,
  • Geschäftsführung und Team,
  • Arbeitssituationen,
  • Leistungen oder Produkte,
  • Details und Atmosphäre,
  • Hochformate für Social Media,
  • breite Motive für Website und Präsentationen,
  • kurze Videosequenzen oder Statements.

Inhalte in Serien denken

Ein Motiv kann mehrere Varianten liefern. Aus einer Arbeitssituation entstehen beispielsweise eine Übersicht, ein enger Ausschnitt, ein Detail und ein Hochformat. Dadurch lässt sich dieselbe Geschichte auf unterschiedlichen Kanälen erzählen, ohne immer dasselbe Foto zu wiederholen.

Bei meinen Produktionen wird der Look vor dem Termin abgestimmt und gilt für alle Aufnahmen. Werden Foto und Film gemeinsam benötigt, entstehen beide aus derselben Bildsprache. Ton, Farbkorrektur und Schnitt gehören ebenfalls zur Produktion und werden nicht extern zugekauft.

Ein realistischer Tagesplan

Der Ablauf sollte nach Bereichen und verfügbaren Personen organisiert werden. Mitarbeiterporträts können in festen Zeitfenstern entstehen, während Räume und Details vor Arbeitsbeginn vorbereitet werden. Interviews brauchen Ruhe; beobachtete Arbeitssituationen funktionieren besser im tatsächlichen Ablauf.

Hilfreich sind außerdem vorbereitete Kleidung, freigegebene Räume, aufgeräumte Hintergründe und eine Ansprechperson, die kurzfristig entscheiden kann.

Auswahl und Verwendung nach dem Termin

Nach dem Shooting liegen die Bilder in einer privaten Galerie im Kundenportal. Dort kann die Auswahl getroffen und das fertige Material heruntergeladen werden. Videoprojekte werden über Frame.io abgestimmt.

Schon bei der Planung sollte feststehen, wer intern auswählt und welche Formate benötigt werden. So wird aus einem Produktionstag keine ungeordnete Datenmenge, sondern ein nutzbarer Vorrat für die kommenden Monate.

Wie eine solche Produktion abgerechnet wird, steht unter Preise; ergänzende Leistungen sind unter Zusatzleistungen aufgeführt.

Beispielbild: Porträt- und PersonenfotografiePassende LeistungPorträt- und Personenfotografie