Die Bildserie zur Premier-Inn-Eröffnung konzentriert sich auf die Menschen, die den neuen Standort in Betrieb nehmen und gemeinsam feiern. Mitarbeitende in Markenkleidung, Ansprachen, Gespräche und Applaus erzählen den Abend unmittelbarer als reine Aufnahmen eines fertiggestellten Hotels.
Das ist eine bewusste Abweichung von der üblichen Hoteleröffnungsstrecke, die meist mit dem Gebäude beginnt.
Reaktionen lassen sich nicht nachstellen
Besonders wichtig sind Reaktionen während der offiziellen Momente. Wenn alle Gäste in dieselbe Richtung blicken, applaudieren oder miteinander sprechen, entsteht ein glaubwürdiges Bild von Beteiligung.
Solche Situationen lassen sich nicht nachträglich als Gruppenfoto rekonstruieren. Ein gestelltes Bild zeigt Menschen, die in die Kamera sehen; die Reportage zeigt Menschen, die etwas erleben, und der Unterschied ist auf einen Blick erkennbar.
Die Serie liegt im Projekt Premiere Inn.




Gegenlicht durch die Glasfront
Die Glasfront des Veranstaltungsbereichs brachte starkes Gegenlicht in viele Aufnahmen. Die Belichtung wurde deshalb auf die Gesichter abgestimmt, während hellere Außenbereiche bewusst zurücktreten durften.
Das ist eine Entscheidung mit Kosten: Was draußen liegt, verliert an Zeichnung. Bei einer Reportage über Menschen ist das der richtige Tausch, weil ein korrekt belichteter Außenbereich mit dunklen Gesichtern niemandem nützt.
Ergänzende Details von Marke, Raum und Dekoration geben der Reportage den notwendigen Zusammenhang.
Der Beginn eines Betriebs
Das Ergebnis ist eine Eröffnungsdokumentation, die nicht nur den Ort, sondern vor allem Team, Gemeinschaft und den Beginn eines neuen Betriebs sichtbar macht.
Für die Marke ist das intern wie extern verwendbar. Ein Team, das sich auf den Bildern wiedererkennt, teilt sie auch, und genau darin unterscheidet sich eine Eröffnungsreportage von einer Architekturserie.
Verwandte Arbeiten stehen unter Eventfotografie.



