Der Hilton-Auftritt auf der IMEX Frankfurt wurde als Kombination aus Markenfläche, Präsentation und Networking dokumentiert. Der großzügige Stand vereinte unterschiedliche Bereiche und bot Besucherinnen und Besuchern Raum für Gespräche und Begegnungen.
Die fotografische Aufgabe bestand darin, Standdesign und tatsächliche Nutzung miteinander zu verbinden. Das klingt selbstverständlich und ist es nicht, weil beides selten gleichzeitig gut aussieht.
Aufbau, Orientierung und Größenverhältnisse
Weite Aufnahmen zeigen Aufbau, Orientierung und Größenverhältnisse des Standes. Sie beantworten, wie sich die Fläche gliedert und wie ein Besucher hindurchgeht.
Nähere Motive konzentrieren sich auf Gespräche, einzelne Markenelemente und die Atmosphäre in den Lounge-Bereichen. Erst zusammen ergeben beide Ebenen ein Bild des Auftritts.
Die Strecke liegt im Projekt Hilton – IMEX.




Leer zeigt die Architektur, voll zeigt die Resonanz
Auf einer internationalen Messe verändern sich Besucherzahlen und Bewegungen innerhalb weniger Minuten. Ein leerer Stand zeigt die Architektur, wirkt aber unbelebt. Eine vollständig gefüllte Fläche vermittelt Resonanz, kann jedoch das Design verdecken.
Die Serie kombiniert deshalb ruhige Zeitfenster mit belebten Momenten. Das ist keine Frage der Nachbearbeitung, sondern der Planung: Die leeren Aufnahmen entstehen früh, die belebten während des Programms.
Wer beides zur selben Stunde erwartet, bekommt am Ende nur eine der beiden Aussagen.



Gestalterischer Anspruch und kommunikativer Zweck
So entstand eine Dokumentation, die sowohl den gestalterischen Anspruch als auch den kommunikativen Zweck des Messeauftritts sichtbar macht.
Für eine Hotelmarke auf einer Fachmesse ist der zweite Punkt der wichtigere: Der Stand ist kein Ausstellungsstück, sondern ein Ort, an dem Termine zustande kommen sollen.
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