Ein gutes Briefing muss noch nicht jede kreative Entscheidung enthalten. Es sollte aber deutlich machen, welches Problem die Produktion lösen soll. Je klarer Ziel, Anwendungen und Rahmenbedingungen sind, desto belastbarer werden Konzept, Zeitplan und Angebot.
Ich arbeite für Unternehmen, Hotelketten, Agenturen und Verbände. Über 100 Auftraggeber und rund 340 veröffentlichte Produktionen zeigen sehr unterschiedliche Anforderungen. Trotzdem beginnen belastbare Anfragen fast immer mit denselben Informationen.
Ziel und Zielgruppe
Wofür wird das Material produziert und wer soll es sehen? Eine interne Dokumentation benötigt andere Motive als eine Recruitingkampagne oder ein öffentlicher Werbefilm.
Geplante Ausgaben
Website, Social Media, Presse, Print und Veranstaltung sollten benannt werden. Daraus ergeben sich Seitenverhältnisse, Auflösung, freie Bildflächen, Untertitel und mögliche Kurzfassungen.
Umfang und Prioritäten
Eine Motivliste sollte zwischen unverzichtbaren Aufnahmen und optionalen Ideen unterscheiden. Bei Filmproduktionen helfen zentrale Aussage, gewünschte Länge, Interviewpartner und benötigte Drehorte.
Marke und Freigaben
Vorhandene Gestaltungsrichtlinien, Farben, Logos und Referenzen gehören ins Briefing. Ebenso wichtig ist die Frage, wer am Ende entscheidet. Gebündeltes Feedback vermeidet widersprüchliche Korrekturen.
Termin und Logistik
Benötigt werden Datum, Ort, verfügbare Räume, beteiligte Personen und mögliche Einschränkungen. Bei mehreren Standorten oder parallelen Programmpunkten beeinflusst die Logistik unmittelbar den Produktionsaufwand.
Budgetrahmen
Meine Anfrageformulare fragen nach Umfang, Verwendungszweck und Budgetrahmen. Die Anfrage bleibt unverbindlich. Was offen ist, klären wir per Telefon, E-Mail oder bei größeren Produktionen persönlich. Umfang, Leistungen und Preis stehen schriftlich fest, bevor der Termin verbindlich wird.
Das passende Formular steht unter Projektanfragen, die Sätze nach Produktionsbereich unter Preise.

