Mehrere Produktionen für ePowerFun zeigen E-Scooter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen. Dazu gehören präzise Produktbilder auf weißem Hintergrund, urbane Lifestyle-Motive und Kampagnenaufnahmen in Wiesbaden und einem modernen Hafenquartier.
Die beiden Bildarten beantworten verschiedene Fragen, und beide werden gebraucht. Die eine sagt, was das Gerät ist. Die andere, wofür man es benutzt.
Freigestellt: die Fragen zum Gerät
Die freigestellte Produktserie beantwortet konkrete Fragen zum Gerät. Seitenansicht, Perspektiven von vorn und hinten sowie der zusammengeklappte Zustand zeigen Proportionen, Konstruktion und Transportfähigkeit.
Einheitliche Kamerahöhe und identische Abstände sorgen dafür, dass die Ansichten in einer Shopgalerie ruhig nebeneinanderstehen. Wechselt die Höhe zwischen zwei Bildern, springt das Produkt beim Durchblättern, und der Katalog wirkt unsauber, obwohl jedes einzelne Bild richtig ist.
Zu sehen im Projekt ePowerFun – Roller.




Wiesbaden: der Roller im Arbeitsweg
Die Lifestyle-Serien verlagern den Schwerpunkt auf die Nutzung. Menschen fahren zur Arbeit, telefonieren unterwegs, treffen sich am Wasser oder tragen den gefalteten Roller über eine Treppe.
Businessnahe Kleidung und urbane Architektur positionieren den E-Scooter als Verkehrsmittel im Alltag und nicht ausschließlich als Freizeitprodukt. Das ist eine Positionierungsentscheidung, die im Bild getroffen wird: Wer den Roller in Anzughose zeigt, verkauft etwas anderes als wer ihn im Park zeigt.
Die Serie liegt im Projekt Action Campaign Wiesbaden.




Hafenquartier und Stadt: dieselbe Marke, anderer Ort
Eine weitere Serie entstand in einem modernen Hafenquartier. Wasser, offene Flächen und neue Architektur ergeben eine hellere, weitere Bildsprache als die enge Innenstadt.
Für eine Marke ist der Wechsel des Ortes ein einfaches Mittel, dieselbe Aussage mehrfach zu machen, ohne dass die Kampagne sich wiederholt. Das Produkt bleibt erkennbar, die Umgebung erneuert das Bild.
Zu sehen in ePowerFun und in der Markenkampagne.




Warum beide Bildarten nötig sind
Produkt- und Kampagnenbilder ergänzen sich gegenseitig. Die Studioaufnahmen zeigen, was das Gerät ist; die Alltagsszenen erklären, wofür es genutzt werden kann.
Fehlt die erste Art, kann ein Kunde das Produkt nicht beurteilen. Fehlt die zweite, weiß er nicht, ob es zu ihm passt. Ein Shop braucht beide, und zwar aus derselben Produktion, damit Farbe und Anmutung zusammenpassen.
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