ePowerFun — E-Scooter Brand Campaign
Produkt- und Markenfotografie für ePowerFun: Kampagnenbilder der E-Scooter-Marke. Die Antwort steht in den Situationen — zwei Kollegen im Gespräch vor…
Markenstrecke für ePowerFun, aufgebaut um eine einzige Frage: Wofür kauft man das Gerät? Die Antwort steht in den Situationen — zwei Kollegen im Gespräch vor dem Bürogebäude, eine Frau mit dem Handy auf dem Weg, ein Paar am Flussufer, jemand, der auf einer Bank den Laptop aufklappt, ein Träger, der den zusammengeklappten Roller die Treppe hochnimmt. Zum Schluss das reine Produktbild: zwei Roller auf der Brücke im Abendlicht.
Auffällig an dieser Strecke ist, dass der Roller in den meisten Bildern weder das größte noch das schärfste Objekt ist. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Aufgabenstellung. Eine Produktseite zeigt, was das Gerät ist; eine Markenstrecke zeigt, wofür es da ist — und dafür muss das Umfeld genug Raum bekommen, dass man sich selbst darin sieht.
Am deutlichsten wird das an der Aufnahme mit der Frau am Telefon. Gefahren wird nicht, gestanden schon — und der Roller wartet auf seinem Ständer im Vordergrund. Genau das ist das Versprechen: Das Ding steht dort, wo man anhält. Eine Fahraufnahme hätte dieselbe Person gezeigt und die Aussage verfehlt.
Aufgebaut ist das über drei Ebenen und eine lange Brennweite. Der Roller vorn scharf, die Person dahinter weich, die Stadt dahinter noch weicher. Die Kompression schiebt die Ebenen zusammen, sodass der Roller groß bleibt, ohne dass die Kamera nah heranmuss — und die Person klein bleibt, ohne verloren zu wirken.
Die Kleidung ist Alltagskleidung, in jeder Szene. Sobald jemand in Sportsachen auf einem Roller steht, ist es Freizeit; im Blazer oder im Mantel ist es Weg zur Arbeit, Weg zum Fluss, Weg nach Hause — und genau diese Wege soll die Serie behaupten.
- Marke
- ePowerFun






