Ein Eventtrailer ist mehr als eine Folge schöner Momente. Er muss Menschen, Ort und Anlass so verbinden, dass auch Zuschauer den Ablauf verstehen, die nicht anwesend waren.
Die Reihenfolge, die der Zuschauer braucht
Deshalb beginnt die Arbeit häufig mit einer Einstellung, die Ort oder Veranstaltung eindeutig benennt. Danach folgen Ankunft, Vorbereitung, Programmpunkte, Reaktionen und ein Abschluss. Details wie Hände, Drucksachen, Gläser oder Trophäen verbinden größere Szenen und geben dem Schnitt Rhythmus.
Drei Trailer, drei Ausgangslagen
Bei Honda führte die Erzählung vom Wettbewerb zur Award Show. Beim Vogl-Jubiläum verband der Trailer Empfang, Schmuckpräsentation und Reden. Der Meliá-Opening-Teaser musste dagegen einen noch leeren Ort allein über Licht und Kamerabewegung aufladen.
Was im Schnitt nicht mehr entstehen kann
Die Dramaturgie entsteht somit bereits beim Dreh. Fehlt eine Übergangsszene, kann sie später im Schnitt nicht vollständig ersetzt werden.
Fertige Filme dieser Art stehen unter Videoproduktion.



