Gin – Spirituosen im Studio — Fotoproduktion
Produktfotografie für Spirituosen: Gin-Sorten in Szene gesetzt. Produktstrecke für Gin-Marken, aufgebaut auf schwarzer Spiegelfläche mit Nebel und Farblicht.
Produktstrecke für Gin-Marken, aufgebaut auf schwarzer Spiegelfläche mit Nebel und Farblicht. Jede Aufnahme stellt dieselbe Dreiergruppe: Flasche, Tonic und das fertige Glas mit seinem Garnish — Himbeeren zu einem Rosé-Gin, Rosmarin und Zitrone zu einem klassischen, Grapefruit zu einem dritten. Das Licht kommt farbig von hinten durch den Nebel, damit die Flaschenkontur als Kante stehen bleibt. Glas hinter Glas ist die undankbarste Aufgabe der Produktfotografie: Die Kamera sieht jede Lichtquelle doppelt.
Die Rosé-Fassung zeigt das Prinzip: das Tonic links, die Flasche mit dem gezeichneten Stadtlabel in der Mitte, rechts das Glas mit Himbeeren und Glasstrohhalm, davor Beeren auf der Spiegelfläche. Blau von hinten, Rot von vorn.
Nebel ist dabei kein Effekt, sondern Werkzeug. Er macht das Licht hinter dem Glas sichtbar und gibt der Flaschenkontur eine Kante, die vor schwarzem Grund sonst verschwinden würde — und er verzieht sich innerhalb einer Minute, weshalb jede Aufnahme vorbereitet sein muss, bevor er eingelassen wird.
Die Spiegelfläche verdoppelt alles, auch die Fehler. Ein Fingerabdruck, ein Wassertropfen, eine schiefe Etikettenkante stehen zweimal im Bild — bei Getränkeaufnahmen ist der größte Teil der Zeit deshalb Putzen und Ausrichten und der kleinste das Fotografieren.
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