Frisch gerichtetes Hotelzimmer mit Doppelbett, gelber Tagesdecke, Bank am Fußende und einem silbernen Trolley daneben

Vom leeren Raum zum fertigen Bild

Veröffentlicht am

Ein leerer Raum wirkt vor der Kamera zunächst oft sachlicher als in der Realität. Menschen, Geräusche und Bewegung fehlen. Dafür wird in diesem Zustand die ursprüngliche Idee des Interiors sichtbar: Linien, Materialien, Licht und die Anordnung der Möbel.

Die eigentliche Arbeit liegt vor dem Auslösen

Vor der Aufnahme beginnt deshalb die eigentliche Arbeit. Stühle werden ausgerichtet, Tische kontrolliert, Vorhänge geordnet und störende Kleinigkeiten entfernt. Danach wird eine Perspektive gesucht, die nicht nur Möbel zeigt, sondern Laufwege und räumliche Beziehungen erklärt.

Wann ein Haus unbelebt sein darf

Bei Restaurants entsteht dieser Moment meist kurz vor der Öffnung. In Hotels liegt er vor dem ersten Bezug oder zwischen zwei Aufenthalten. Bei Neueröffnungen wie dem Meliá Frankfurt City war das gesamte Haus fertig, aber noch unbelebt. Dort übernahm die Kamerabewegung die Rolle der fehlenden Gäste.

Viele kleine Entscheidungen, die niemand sehen soll

Ein fertiges Interiorbild ist deshalb selten eine spontane Aufnahme. Es ist das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen, die im Bild möglichst selbstverständlich wirken sollen.

Weitere Arbeiten dieser Art stehen unter Interior-Design und beim Amoroso.

Beispielbild: Interior- und HotelfotografiePassende LeistungInterior- und Hotelfotografie