Die geschwungene Bar des Franziska im Henninger Turm: petrolfarbene Sitzbänke entlang der Glasfront, Messingleuchten auf dem Tresen, dahinter die Ebene bis zum Horizont

Fotografieren über den Dächern Frankfurts

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Ein hoher Standort garantiert noch kein starkes Bild. Sobald eine Produktion hinter Glas stattfindet, werden Spiegelungen, Helligkeitsunterschiede und der richtige Zeitpunkt zu den entscheidenden Faktoren.

Der Standpunkt folgt der Rundung

Im Franziska folgt die Bar der Rundung des Henninger Turms. Der Kamerastandpunkt wurde deshalb so gewählt, dass Tresen, Fensterachsen und Skyline gemeinsam in die Tiefe laufen. Kleine Leuchten entlang der Bar führen den Blick, während die blaue Stunde den Ausgleich zwischen Innenraum und Stadt schafft.

Der Blick nach draußen ist kein Hintergrund

Auch bei Terrassen und Hotelzimmern mit Aussicht gilt: Der Blick nach draußen darf nicht wie ein nachträglich eingesetzter Hintergrund wirken. Möbel, Licht und Architektur müssen eine Verbindung zur Stadt behalten. Häufig ist es besser, die Skyline nur teilweise zu zeigen und dem Innenraum genügend Bedeutung zu lassen.

Was ein Bild von oben zeigen soll

So entstehen Bilder, die nicht lediglich beweisen, dass ein Ort hoch liegt. Sie vermitteln, wie sich der Aufenthalt über Frankfurt tatsächlich anfühlt.

Beispielbild: Interior- und HotelfotografiePassende LeistungInterior- und Hotelfotografie