Ein Stadthotel in Stuttgart sieht anders aus als ein Haus in Zürich oder ein Resort am Meer. Trotzdem sollen Gäste auf Website und Buchungsportalen erkennen, dass die Standorte zu derselben Marke gehören.
Ich habe über viele Jahre für Hotels und Hotelketten gearbeitet, darunter Hilton, Hyatt, Kempinski, Marriott, A-Rosa und Radisson Blu. Im Projektarchiv stehen 29 Hotelproduktionen, unter anderem Radisson Blu Stuttgart, Park Hyatt Zürich, MASEVEN München Messe Dornach und Calista Luxury Resort.
Was vereinheitlicht werden kann
Eine gemeinsame Bildsprache entsteht nicht dadurch, alle Räume identisch aussehen zu lassen. Konsistent planbar sind:
- Perspektive und Kamerahöhe,
- Helligkeit und Farbwirkung,
- Umgang mit Tages- und Kunstlicht,
- Reihenfolge der Motive,
- Darstellung von Menschen und Service,
- Ausschnitte für Website und Portale,
- Art der Detailaufnahmen.
Was individuell bleiben sollte
Architektur, Umgebung und Charakter eines Hauses dürfen sichtbar bleiben. Ein Standort mit besonderem Ausblick braucht andere Schwerpunkte als ein Konferenzhotel. Markenstandards geben den Rahmen; der Ort liefert den Inhalt.
Referenzaufnahmen und Motivlisten
Für mehrere Standorte sind ein dokumentierter Look und eine wiederverwendbare Motivstruktur besonders wertvoll. Zimmerkategorien, Lobby, Gastronomie, Tagung, Service und Außenansicht können dadurch vergleichbar aufgebaut werden, ohne dass jedes Haus seine Besonderheiten verliert.
Farbstimmung und Lichtsetzung stimme ich vor der Produktion ab. Sie gelten anschließend für die gesamte Strecke und können als Referenz für weitere Standorte dienen.
Beispiele finden Sie unter Hotelfotografie.

