AMERON Berlin ABION Spreebogen Waterside
Hotelfotografie im AMERON Berlin ABION Spreebogen Waterside, direkt an der Spree. Hotelstrecke für das AMERON Berlin ABION Spreebogen.
Hotelstrecke für das AMERON Berlin ABION Spreebogen. Fotografiert wurde nicht nur das Haus, sondern der Betrieb darin: die Rezeptionistin, die einen Gast beim Einchecken begleitet, der Küchenchef, der am grünen Brett einen Fisch filetiert, ein Steak mit Maiskolben auf dem Grill hinter aufgereihten Kräutertöpfen, das Anrichten der Vorspeisen mit der Hand im Bild. Ein Haus über seine Menschen zu zeigen ist die zweite Hälfte der Hotelfotografie — die erste sind die Zimmer, die zweite der Beleg, dass dort jemand arbeitet.
Die Aufnahme an der Rezeption ist gestellt und sieht nicht so aus — darin liegt der ganze Unterschied. Zwei Menschen, eine Karte auf dem Tresen, ein Stift in der Hand, beide sehen nach unten statt in die Kamera; im Hintergrund steht unscharf ein zweiter Gast.
Für solche Bilder braucht es Personal, das mitspielt, und eine Handlung, die es ohnehin beherrscht. Wer jemanden bittet zu lächeln, bekommt eine Pose; wer jemanden bittet, einem Gast den Weg auf der Karte zu zeigen, bekommt eine Szene.
Fotografiert wird das mit offener Blende in die Tiefe der Lobby hinein. Der unscharfe Vorder- und Hintergrund macht aus einem Tresen einen Ort — durchgehend scharf sähe dieselbe Szene aus wie eine Betriebsdokumentation.
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