Album Cover — Porträtfotografie

Porträtfotografie für Musiker: Album-Cover-Shooting im Fotostudio. Cover-Shooting für einen Musiker, inszeniert in einem kerzenbeleuchteten Kirchenraum.

Cover-Shooting für einen Musiker, inszeniert in einem kerzenbeleuchteten Kirchenraum. Die Sängerin steht in Schwarz im Mittelgang, flankiert von zwei Kuttenfiguren mit goldenen Masken und brennenden Kerzen; das gesamte Licht kommt aus der Szene selbst. Ein Coverbild muss als Quadrat funktionieren, im Daumennagel einer Streaming-App genauso wie im Druck, und es muss Platz für Schrift lassen — deshalb ist die Figur mittig und der Raum darüber bewusst frei.

Alles Licht im Bild ist auch im Bild: zwei Fackeln in den Händen der Kuttenfiguren, die Kerzenreihe am Rand, die Ampeln im Chor. Genau darin liegt der Aufwand — Kerzenlicht ist warm, unruhig und fällt nach wenigen Metern ab, und daraus entsteht die Tiefe, die ein zusätzlicher Blitz sofort einebnen würde.

Die goldenen Masken sind neben der Sängerin die einzigen hellen Punkte und stehen genau links und rechts von ihr. Symmetrie ist bei einem Cover keine Dekoration, sondern Statik: Sie hält die Mitte frei und verträgt später einen Schriftzug, ohne dass etwas Wichtiges verdeckt wird.

Ein Kirchenraum ist außerdem eine Location mit Regeln. Zugang, Zeitfenster und was gezeigt werden darf, gehören vor den Termin — Orte, die im Bild etwas hermachen, sind selten frei verfügbar, und das ist genauso Teil der Vorbereitung wie das Licht.

Format
Album Cover
Album Cover — PorträtfotografieAlbum Cover — Porträtfotografie — Bild 2

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