Tee Zeit – Fotografie Konzept
Porträtfotografie als Fine-Art-Konzept: „Tee Zeit“ in Schwarz-Weiß. Die Models tragen Weiß und Schwarz und nichts dazwischen, in der Hand eine Kaffeetasse.
Konzeptshooting in einem selbst gebauten Set: schwarze Wände, auf die weiße Bilderrahmen, Augen und Ornamente gezeichnet sind, dazu ein Schachbrettboden, weiße Bistromöbel und eine Schneiderpuppe. Die Models tragen Weiß und Schwarz und nichts dazwischen, in der Hand eine Kaffeetasse. Das ganze Bild besteht aus zwei Werten — es gibt kein Grau, in dem sich ein Fehler verstecken könnte, und jede Kante muss deshalb sitzen.
Die Wand ist der eigentliche Aufwand: Bilderrahmen, Augen, Wimpern und eine überdimensionale Tasse, in weißer Linie auf Schwarz gezeichnet, dazu ein Boden aus Schachbrettfliesen, weiße Barockstühle und eine Schneiderpuppe im weißen Anzug.
In einem Set ohne Zwischentöne ist Licht eine Kantenfrage. Weiße Möbel vor schwarzer Wand liefern Kontrast von selbst, verschlucken aber jede Modellierung — deshalb steht die Figur im Übergang zwischen den beiden Flächen und nicht vor einer davon.
Und die Requisiten wiederholen dasselbe Motiv, bis es Thema wird: Melone, Tasse, Rahmen. Ein Konzeptbild funktioniert über Wiederholung; ein einzelnes Zitat bliebe ein Requisit.
- Stil
- Black & White





